Atmung vor dem Abtauchen

Atmen Sie unmittelbar vor dem Abtauchen 2- bis 3-mal tief durch, holen Sie dann noch einmal tief Luft und halten Sie den Atem an. Ich empfehle, jetzt bereits den ersten Druckausgleich zu machen. Falls Sie tiefer als nur ein paar Meter abtauchen möchten oder so lange wie möglich unten bleiben wollen, sollten Sie den Schnorchel nun aus dem Mund nehmen. So ist es einfacher, die Luft anzuhalten und wenn Sie wieder zur Oberfläche zurückkehren, können Sie sofort Luft holen, ohne erst den Schnorchel ausblasen zu müssen.

Abtauchen

Bewegungsablauf

Nehmen Sie die Arme nach vorne, und atmen Sie wie oben beschrieben durch. Der Abtauchvorgang startet, indem Sie Ihre Hände im Handgelenk nach unten kippen (sie fungieren quasi als Tiefenruder).

Lassen Sie die Arme und den Oberkörper folgen, indem Sie in der Hüfte abknicken. Der Oberkörper und die Arme sollten nun senkrecht in einer Linie nach unten zeigen. Die Beine und die Flossen liegen dabei immer noch an der Oberfläche.

Taucht man schräg ab, verbraucht man unnötig viel Kraft = Sauerstoff. Die Flossen sind zu Beginn mehr in der Luft als im Wasser und man erreicht nur mühsam 2–3 m Tiefe.

Dafür hat man dann aber fast 10 m Wegstrecke zurückgelegt, ist erschöpft und ploppt nach kurzer Zeit wieder hoch, um nach Luft zu schnappen.

Werfen Sie jetzt aus der Bewegung heraus die Beine nach oben, bis sie gerade über dem Körper stehen. Das Gewicht der Beine bringt Sie nun nahezu mühelos unter die Oberfläche.

Wenn Sie den Abtauchvorgang aus dem Schwimmen heraus beginnen und den Ablauf in einer flüssigen, durchgängigen Bewegung durchziehen, nehmen Sie so viel Schwung mit, dass Sie ohne Flosseneinsatz 3–4 m Tiefe erreichen.

Vergessen Sie dabei aber den Druckausgleich nicht!
 

@ SnorkelingScout Walter Herzog  | Impressum

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